Ster, Raummeter und SRM
Ster und Raummeter bezeichnen einen gestapelten Kubikmeter inklusive Zwischenräumen. Lose geschüttetes Holz wird als Schüttraummeter bezeichnet.
Ausführlicher Vergleich →Holzwissen aus der Praxis
Praxiswissen zu Ster, Schüttraummeter, Brennwert, Trocknung und richtiger Lagerung von Brennholz.

Praxiswissen
Keine theoretische Abhandlung, sondern Antworten auf Fragen, die uns Kunden regelmäßig stellen.
Ster und Raummeter bezeichnen einen gestapelten Kubikmeter inklusive Zwischenräumen. Lose geschüttetes Holz wird als Schüttraummeter bezeichnet.
Ausführlicher Vergleich →Die pauschale Regel, Brennholz müsse immer zwei Jahre lagern, stimmt so nicht. Entscheidend sind Spaltung, Scheitgröße, Witterung und eine luftige, regengeschützte Lagerung.
Ein trockener, gut belüfteter Ort ist entscheidend. Geschlossene Keller und unbelüftete Räume sind meist ungeeignet.
Frühjahr bis Spätherbst ist meist der beste Zeitraum. Trockenes Holz bei Dauerregen oder Schnee zu liefern, ist wenig sinnvoll.

Unsere Lagerung
Die pauschale Regel, Brennholz müsse grundsätzlich zwei Jahre lagern, ist überholt. Entscheidend sind Aufbereitung und Lagerbedingungen. Gespaltenes Scheitholz kann bei trockener, von oben geschützter und gut belüfteter Lagerung je nach Holzart, Scheitgröße und Witterungsverlauf bereits innerhalb von etwa 5 bis 9 Monaten ofenfertig sein.
Versuche des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) an den Standorten Freising und Kempten zeigen: Unter günstigen Bedingungen unterschritt das Holz nach rund acht Monaten den für Scheitholzfeuerungen maßgeblichen Wassergehalt von 20 %. Unsere Scheite lagern deshalb in luftdurchströmten Boxen; zusätzlich steht eine eigene Trocknungskammer zur Verfügung. Entscheidend ist der tatsächlich gemessene Wassergehalt – nicht eine starre Anzahl von Lagerjahren.
Quelle: Technologie- und Förderzentrum (TFZ): Lagerung von Scheitholz
| Holzart | ca. kWh pro Ster | ca. kWh pro kg |
|---|---|---|
| Buche | 2.100 | 4,0 |
| Esche | 2.100 | 4,1 |
| Fichte | 1.500 | 4,5 |
Orientierungswerte. Der tatsächliche nutzbare Heizwert hängt insbesondere von Holzfeuchte, Ofen und Verbrennung ab.